Filmkritik online dating

Das ältere Ehepaar vom Kassendienst meinte es an diesem Tag besonders gut mit dem jungen Publikum und drehte den Saalton dermaßen auf, dass während der Titelsequenz die ganze Sitzreihe vibrierte. Guter Schleim, böser Schleim Infolge habe ich den Film noch mehrfach im Kino und Dutzende Male auf Video gesehen, jedenfalls so oft, dass ich die deutsche Synchronisation mit ihren Kalauern auswendig mitsprechen konnte.

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Auch ist es vollkommen in Ordnung, die neuen "Ghostbusters" partout nicht zu mögen.

Nur sollte sich dies durch Kritik am tatsächlichen Film begründen und nicht durch die Verlautbarung eigener Ressentiments.

Ganz abgesehen davon, dass Melissa Mc Carthy eine schrecklich nervige und grausame Schauspielerin ist.

Ich für meinen Teil werde den Film [...]Nicht jede Neuauflage eines Klassikers der 70er und 80er Jahre ist eben auch notwendig.

Lasst euch von einem bekannt korrupten AAA-Unternehmen nicht die Denkweise in den Block diktieren.

Wem der Film gefällt darf dies auch begründet hinschreiben aber wieder mal auf den Fans herumhauen ist weder progressiv noch "moralisch", ihr dient nur dem "corporate cinema", welches mit seinen jährlich schlechter werdenden Erzeugnissen den Film kaputt macht und haltet euch dann für was besseres.

Kurzum, mit da schon verklärtem Blick auf das Original und die eigene Filmsozialisation zwang man sich, die Fortsetzung nicht komplett missraten zu finden.

In den folgenden Jahrzehnten lebte man daher mit einer immer rosiger werdenden Erinnerung, unterbrochen von sporadisch auftauchenden Meldungen über den Produktionslimbo um einen weiteren "Ghostbusters"-Films.

Nachdem sich in ganz New York paranormale Ereignisse häufen, sehen die verkrachten Wissenschaftlerinnen Abby und Erin mitsamt der durchgeknallten Technikexpertin Jillian sowie Patty, die U-Bahn-Angestellte mit Geistererfahrung, ihre Stunde gekommen: Gegen einen wirren Burschen, der ein Portal zum Jenseits öffnen und entfesselte Wut-Geister auf New York loslassen will, ziehen sie mit ihren selbstgebastelten Fang-Apparaten, beherzter Girl-Power und dem trotzigen Glauben an alles Paranormale zu Felde - und werden durch die Extremerfahrung zum Team.

Neben zahlreichen Cameo-Auftritten aus der alten "Ghostbusters"-Besetzung gibt es auch ein Wiedersehen mit einigen alten Spuk-Bekannten.

Traurig genug, aber noch verstörender, wenn man selbst sentimentale Erinnerungen an das Original hat.