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Vor allem Stella Kunkat als junge Sabine und Nadja Uhl als energische Mutterfigur sind hervorzuheben.

Die Kapitelstruktur unterstützt den episodenhaften Ablauf der Ereignisse, die nie überdramatisiert werden und authentisch wirken.

Da verwundert es nicht, dass das Ergebnis aus der Hand von Roland Suso Richter trotz respektabler Darstellerleistungen nicht mehr als solide Familienunterhaltung zu bieten hat.“ „Der Stoff birgt die Gefahr in sich, ein primitives Volk mit seinen urzeitlichen Ritualen auszustellen und vom Kino-Publikum begaffen zu lassen wie einst die schwarzen ‚Wilden‘ im Völkerkundemuseum.

Doch Regisseur Roland Suso Richter hält sich fern von dieser Art Folklore-Kitsch.

Diesen langwierigen und widersprüchlichen Prozess zeigt der Film in einer ungewöhnlich großen Komplexität, und es gelingt dabei, jede Nuance in der Entwicklung nachvollziehbar darzustellen.

Das ist auch ein Verdienst des gut besetzten und geführten Ensembles, dies gilt sowohl für die deutschen Schauspieler wie auch für die Darsteller der Eingeborenen.

Klaus Kuegler ist Sprachwissenschaftler und zieht mit seiner Frau Doris und seinen drei Kindern in den tropischen Regenwald Westneuguineas, um dort die Sprache eines neu entdeckten Eingeborenenstammes, der Fayu, zu erforschen.

Die achtjährige Tochter Sabine lebt sich schnell ein.So beginnt ein Prozess der Annäherung, in dem beide Seiten voneinander lernen müssen.Als Sabine und ihr Bruder eines Tages den schwer verletzten Auri finden und die Familie ihn zu Hause versorgt, bringen sie damit alle in Gefahr, da diese Handlung über Krieg und Frieden zwischen den beiden Stämmen entscheiden kann.Der Regisseur konzentriert sich auf Sabines Perspektive, ganz im Sinne der subjektiven Erinnerungen der Vorlage.Das ‚heile‘ Urwaldleben wird hier nicht romantisiert, die Konflikte der ‚wahren Geschichte‘ haben genauso ihren Platz wie die heiteren kindlichen Momente der Unschuld und des Spiels. […] mit seiner Protagonistin hat der Film immer einen soliden Orientierungspunkt, wodurch es leicht fällt, sich in dieser so fremden und zuerst durchaus auch bedrohlichen Welt zurechtzufinden.Ihre Suche nach Zugehörigkeit und Geborgenheit wird letztlich zur Suche nach sich selbst. in Malaysia, Bad Berleburg und am Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe gedreht.